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Jurassic Park 3
USA 2001 (Jurassic Park 3) Regie Joe Johnston, ca. 100 Min.
Die Anfangstitel kräuseln sich wie Pfützen unter dem Stapfen eines nahenden T-Rex. Herzlich willkommen zum dritten Dino Aus-Flug. Das sensationelle, einmalige Abenteuer mit den wieder belebten Vorzeitwesen ist mittlerweile zur Pauschalreise geworden. Wirklich jeder treibt sich auf den Hochsicherheits-Inseln herum, auf denen einst Dino-DNS zu einem Menschen fressenden Zoo kultiviert wurde.
Den Abenteuer müden Paläontologen Dr.Grant (Sam Neill) zwingt die Geldnot, zwei Adventure-Touristen auf die abgeschirmte Dinoinsel zu begleiten. Aber als man vor Ort tatsächlich in der höchst ungemütlichen Tierwelt landet, stellt sich der Ausflug als Rettungsexpedition für Eric, den vermissten Sohn des geschiedenen Ehepaars heraus. Die angeheuerten Waffenfetischisten werden als erste gefressen und es bleibt eine wehrlose Truppe aus Hochstaplern und albernen Figuren. Ein gefundenes Fressen für die aus den beiden letzten Jurassic-Epochen bekannten und beliebten Raptoren. Hochintelligent und pfeilschnell sind sie ihrem Futter immer auf den Fersen. Der gigantische T-Rex hat diesmal eine kleinere Rolle aber dafür dürfen riesige Flugsaurier eine tolle Show hinlegen. Sogar die Menschen sind gut besetzt - eigentlich erstaunlich für einen dritten Teil.
Beim Größenwahnsinn Hollywoods kann etwas Sparzwang durchaus sein Gutes haben: Der dritte "Jurassic Park" konzentriert sich erfolgreich aufs Wesentliche. Spannendes Rennen und Flüchten mit einigen Spaßeinlagen. Da tarnt sich der junge Survival-Künstler Eric mit Urin vom T-Rex - man frage nicht, wie er da ran gekommen ist. Auch ein Handy sorgt auf seinem Weg durch den Verdauungstrack irgendeines Monsters für tönende Überraschungen.
Richtig neu: Die Raptoren bekommen eine Sprache und viel Persönlichkeit. Kommunikation ist auch hier das Schlüsselwort - wie bei so vielen Begegnungen mit Außerirdischen und Aliens. Nur schade, dass besonders leichtfertig getötet wird. Wenn ein hinterlistiger Raptor seinem Opfer explizit den Hals umdreht, muss man feststellen: Dieser Saurier hat zuviel TV gesehen.
Eine nicht verschlossene Tür lässt übrigens alle Möglichkeiten für Teil 4 offen.
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